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Zahnerhaltung durch mikroskopische Wurzelkanalbehandlung
bei Ihrem Zahnarzt

Die Wurzelkanalbehandlung oder die sogenannte endodontische Behandlung gehört zu unseren Tätigkeitsschwerpunkten im Bereich der Zahnerhaltung. Es gibt viele Gründe, warum eine Wurzelkanalbehandlung notwendig ist: Zahnnervinfektionen durch Karies, die bis zum Zahnnerv vorgedrungen sind oder beispielsweise irreversible Schädigung der Zahnnerven nach Zahntrauma.

Wurde bereits festgestellt, dass die Wurzelkanalbehandlung eingeleitet werden muss, so machen Sie sich keine Sorgen! Durch unsere Spezialisierung im Bereich der Zahnerhaltung und der langjährigen Erfahrung gehört diese Behandlung zu unserer täglichen Routine. Unsere Praxis in Reutlingen verfügt zudem über die Hightech-Ausstattungen, die den Therapieerfolg maßgeblich unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.erhaltedeinenzahn.de.


Zahntrauma-Versorgung
im Rahmen der Zahnerhaltung

Etwas 30-40 % der Kinder und Jugendlichen erleben einen Zahnunfall. Wird der Zahn fachgerecht behandelt, kann er komplikationslos erhalten werden. Eine optimale Behandlung des Zahnunfalls setzt ein fundiertes Fachwissen, Erfahrung und Präzision voraus, da die Zahnerhaltung nach einem Unfall häufig sehr anspruchsvoll ist! Dank unserer besonderen Qualifikation und der mehrjährigen Weiterbildung in der Endodontie sind Sie bei uns in sicheren Händen.

Was tun bei einem Zahnunfall? Erstmal Ihr Kind beruhigen. Bei allen Zahnunfällen sofort den auf Endodontie spezialisierten Zahnarzt oder die Zahnklinik aufsuchen. Prüfen Sie zudem, ob Ihr Kind gegen Tetanus geimpft ist (Impfpass). Sollte die letzte Tetanusimpfung schon länger als 5 Jahre her sein, muss zwingend die Impfung bei Schürfwunden, Schleimhautverletzung und Wiedereinpflanzung der Zähne innerhalb von 24 Stunden aufgefrischt werden.

Füllungstherapie mit Portlandzement zur Zahnerhaltung

Es kommt nicht selten vor, dass der Zahn, insbesondere das Zahninnere, die sogenannte Zahnpulpa, durch Karies angegriffen wird. Die Folge ist oftmals eine Füllungstherapie zur Zahnerhaltung. Da der Zahn nach einer Wurzelbehandlung sehr frakturanfällig wird, ist hier der Einsatz eines speziellen Materials gefragt. Der Portlandzement überzeugt durch sehr gute mechanische Festigkeit, hervorragende Dichtigkeit und eine biokompatible Eigenschaft. Es zeigt sich, dass die Versorgung der Zahnpulpa mit Portlandzement und anschließender Kunststofffüllung / Keramikfüllung eine Erfolgsrate von bis zu 97 % liefert. Mit dieser Behandlungsmethode können Folgebehandlungen vermieden werden.


Die modernste Methode der Zahnerhaltung – die Revisionsbehandlung

Diese Methode zur Zahnerhaltung zeichnet sich durch ein besonders schonendes Verfahren aus, vor allem wenn eine Wurzelbehandlung bereits gescheitert ist. Dazu wird die alte Füllung entfernt und alles neu desinfiziert. Danach wird die neue Wurzelfüllung eingebracht. Die Revisionsbehandlung zieht sich über zwei bis maximal drei Sitzungen und wird mithilfe eines OP-Mikroskops durchgeführt. Dadurch kann das Wurzelsystem genauestens untersucht und desinfiziert werden. Die Erfolgsquote liegt zwischen 70 % und 94 %, aber ein Versuch zur Zahnerhaltung bei einem Zahn, der ansonsten entfernt werden muss, lohnt sich immer!

Bei Fragen zur Zahnerhaltung, aber auch bei der Behandlung von Angstpatienten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Zahnarztpraxis in Reutlingen und kontaktieren Sie uns.


Hier finden Sie diverse Begriffserklärungen:

Revaskularisation

Die sogenannte regenerative Endodontie ist eine Art der modernen Endodontie. Ist ein Zahn mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum schon früh infiziert und abgestorben, ist diese Therapie zweckmäßig um das Wurzelwachstum Ihres Zahnes anzuregen.

Autotransplantation

Autotransplantation ist eine der modernen zahnerhaltenden chirurgischen Maßnahmen. Sie stellt sich als ein biologischer Zahnersatz für Kinder und Jugendliche dar. Sollte ein Zahn im Kindes- oder Jugendalter schon früh gezogen werden, besteht dann die Möglichkeit, diesen zu entfernenden Zahn durch einen anderen eigenen Zahn zu ersetzen. Ein Beispiel dafür: Ein Backenzahn bei einem Jugendlichen ist kariesbedingt zerstört und nicht mehr erhaltungswürdig, so kann dieser Zahn mit seinem noch nicht nachgewachsenen Weisheitszahn ersetzt werden. Dem Patienten werden langwierige und kostenintensive Zahnersatzbehandlungen erspart.

Transreplantation

Transreplantation ist ein neuartiges Verfahren für die parodontal sehr stark geschädigten Zähne, die als hoffnungslos eingestuft sind. Die Therapie ist für die Patienten ab dem 35. Lebensjahr durchführbar. Dabei wird der hoffnungslose Zahn entfernt, wurzelbehandelt, die Wurzelhaut und das Zahnbett werden vorbereitet. Anschließend wird der Zahn zurück verpflanzt und geschient. Nach Entfernung der Schiene ist der Zahn völlig belastbar und kann über viele Jahre erhalten bleiben. Die Transreplantation ist eine wenig bekannte, aber Erfolg versprechende Alternative, besonders wenn die Zähne aufgrund fortgeschrittener Parodontitis eine unsichere Prognose aufweisen.

Intentionelle Replantation

Intentionelle Replantation stellt sich als Alternative zur Wurzelspitzenresektion dar, wenn diese chirurgische Maßnahme aufgrund schwer zu erreichender Region oder möglicher Nachbarstrukturschädigung (z. B. Kiefernerv) sehr risikohaft oder nicht durchführbar ist. So wird der Zahn extrahiert, die infektiöse Wurzelspitze außerhalb des Mundes reseziert und zurück verpflanzt. Diese Therapie ist ebenso wenig bekannt aber für den Zahnerhalt vielversprechend, besonders wenn der Zahn sonst entfernt werden muss.


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